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Jim Morrison und „The Doors“ von Oliver Stone

Musikerdrama mit einem brillanten Val Kilmer in der Rolle der Rock- und Sex-Ikone Morrison

Val Kilmer (2.v.l.) als Jim Morrison © BR/1991 CAROLCO INTERNATIONAL N.V.

29.07.17 – Ein Non-Gay-Favorite aus der Nostalgiekiste: „The Doors“. Im Mittelpunkt des Spielfilms von Oliver Stone („Snowden“) steht Jim Morrison. Der Frontmann der Band war Rockpoet, Leadsänger, aber zu gleichen Teilen ebenso Skandalnudel und Sexsymbol. Nicht nur weibliche Fans, sondern auch Scharen von schwulen Jungs waren seinetwegen in den 1960er-Jahren aus dem Häuschen. Seine Songs wie „Riders On The Storm“ oder „Light My Fire“ sind gleichermaßen unsterblich wie die Pop- und Rock-Ikone selbst.
Val Kilmer – 1991 rank und schlank – nimmt man seine brillante Morrison-Interpretation ab, sie wirkt authentisch, auch wenn die Ex-Mitglieder der Band nicht unbedingt mit der Darstellung ihres Oberhaupts einverstanden waren. Nicht allein Kilmers Aussehen ist dem Star verblüffend ähnlich, vor allem singt er die Live-Songs im Film selbst. Und auch das kommt dem Original – sorry, eingefleischte Fans – sehr nahe. In einer Nebenrolle ist Billy Idol zu sehen.
Morrison starb 1971 mit gerade mal 27 Jahren und ist somit Mitglied im sogenannten Club 27, zu dem Stars wie Janis Joplin oder Curt Cobain gezählt werden, die ebenfalls in diesem Alter starben.    

„The Doors“, 03.08., 0:25, Bayern